2021 – da sitzen wir nun .. im Lockdown

Meine MS bestätigte ich Gott sei Dank im Moment nicht , somit bleibt es vorerst bei CIS mit Kontrolluntersuchungen und noch einer Lumbalpunktion (Nervenwasserentnahme).. die ich übrigens immer noch vor mir her schiebe. Aber schon deutlich auf den MRT Bildern zu erkennen, dass sowohl meine Halswirbelsäule, als auch Lendenwirbelsäule starke Abnutzung für mein Alter aufweisen und das dies auch dafür verantwortlich ist, dass ich Tage habe, wo so gar nichts mehr bei mir geht. Leider haben wir genug mit Rückenproblemen in der Familie mütterlicherseits zu kämpfen, dass ich weiß, was auf mich drauf zu kommen KANN.. das macht mir Angst, große Angst. Aber genug von meinen Wehwechen. Corona stellt unser aller Leben auf den Kopf.. sollte doch unser kleiner Leopold ab Januar endlich in die Krippe gehen, endlich mal mit anderen Kindern ausgelassen durch den Gruppenraum Räubern und auf Entdeckungsreise gehen.. Ja, so hätten wir es gerne gesehen, doch der Lockdown hielt für uns einen anderen Plan bereit. Die Luft wurde dünner.. es ist Mitte Januar..Ab April wollte ich wieder wie geplant meiner Arbeit nachgehen. Doch schnell mussten wir uns eingestehen, dass dies nicht so einfach sein würde. Leopold ist ein absoluter Wirbelwind, tobt mit Leni durch‘s Haus, sortiert die Wäsche neu, tanzt zur Musik, lacht den ganzen Tag, ABER alles nur, wenn Mama in Sichtweite ist. Mein kleines Klammeräffchen genießt natürlich die intensive Zeit mit mir und seiner Schwester zu Hause, doch es musste bald passieren, dass wir mit der Eingewöhnung im Kindergarten starten. Uns wurde die Zeit zu knapp.. Tobias und ich tüftelten Plan B aus. Was machen wir denn jetzt ? Gott sei Dank sieht er immer, wenn es mir wirklich schlecht geht und ich mir Sorgen mache, vor allem wenn es um unsere Kinder geht. „Wir verlängern deine Elternzeit“, das waren seine Worte. Mir lief es eiskalt den Rücken runter. Tausend Fragen schossen mir in den Kopf.. und vor allem die wichtigste Frage.. wie kann ich das finanziell stemmen?? Richtig! Nämlich gar nicht. Dennoch setzten wir uns an einen Tisch, sprachen alles durch, stellten Pläne auf .. schließlich ging es hier um unser Kind. Wie würde die Situation denn sonst weiter gehen? Wir stecken weiter mitten im Lockdown.. Ich liebe meinen Mann dafür, dass wir so zusammenhalten und gemeinsam alles schaffen, „Auch diese Situation meistern wir..“, waren seine Worte. In Abklärung mit meinem Chef, verlängere ich meine Elternzeit. Heute können wir sagen, dass wir mit der Entscheidung alles richtig gemacht haben. Denn der Start in die Krippe sollte für unseren kleinen Mann schwierig werden..

💙

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